<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://mosyone.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://mosyone.twoday.net/">
    <title>Traum vom Meer (Sternschnuppensuchereien &amp; Windfänge)</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/</link>
    <description>Sternschnuppensuchereien &amp; Windfänge</description>
    <dc:publisher>Mosyone</dc:publisher>
    <dc:creator>Mosyone</dc:creator>
    <dc:date>2009-11-17T10:12:19Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/Mosyone/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/6047264/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/6039605/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/6030242/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/6027886/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/6019737/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5994862/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5982381/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5976647/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5974241/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5973669/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5936686/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5932790/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5912655/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5912173/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://mosyone.twoday.net/stories/5898064/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Mosyone/images/icon.jpg">
    <title>Traum vom Meer</title>
    <url>http://static.twoday.net/Mosyone/images/icon.jpg</url>
    <link>http://mosyone.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/6047264/">
    <title>Zeit für ein Ende</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/6047264/</link>
    <description>Liebe Leser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Blog stecken Texte, Gedanken und Gefühle aus den vergangenen dreieinhalb Jahren meines Lebens. Viel, viel trauriges, viele trübe Gedanken und Momentaufnahmen aus den schwärzesten Zeiten meines Lebens, als ich tief in der psychischen Störung steckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ein Zeitpunkt gekommen, wo ich diesen Ballast nicht mehr mitschleppen möchte. Ich werde weiter bloggen, weil es mir Spaß macht, doch ich möchte dafür einen Ort haben, an welchem nicht svV, Suizidalität und tiefe Depression nur wenige Mausclicks entfernt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deswegen werde ich hier nicht mehr schreiben. Es ist Zeit für einen Neuanfang.&lt;br /&gt;
Mein neues Domizil findet ihr unter &lt;a href=&quot;http://nordnordwest.blogspot.com/&quot;&gt;http://nordnordwest.blogspot.com/&lt;/a&gt;. Einige alte Bekannte aus diesem Blog findet ihr auch dort, ich habe ein paar Texte und Beobachtungen mit dort hingenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich freuen, euch auch dort zu lesen, und bedanke mich bei euch für die Unterstützung, die ihr mir in den letzten Jahren an diesem Ort hier zukommen ließet. Danke.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-17T10:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/6039605/">
    <title>Juhu!</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/6039605/</link>
    <description>Vielleicht versteht es niemand, der das nicht kennt - aber das Wissen, daß ich zum ersten Mal seit Unibeginn &quot;freie&quot; Semesterferien haben werde, ist schon schön. &lt;strike&gt;Und ein wenig erschreckend..&lt;/strike&gt;</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_all-taegliches_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-12T11:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/6030242/">
    <title>Es geschehen noch...</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/6030242/</link>
    <description>... Zeichen und Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einer generellen Abneigung gegen den Aufenthalt in einer ganz bestimmten Lokalität in der nächsten vorlesungsfreien Zeit wurde eh in den letzten Tagen eine deutliche Ambivalenz bezüglich der Einhaltung eines gewissen Versprechens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch ganz selten kommt auch bei mir das gute alte Kismet zum Einsatz, und erledigt mich unangenehmer Entscheidungen - und diesmal auch noch in die richtige Richtung. Aufgrund einer ganz spezifischen Unmöglichkeit der Kombination werde ich dort nicht hin können, es wäre nicht produktiv. Und da es nicht meine Regel ist, die mir das verwehrt, wird da auch keine Possibilität der Änderung sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, wie jammerschade.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_thera-pie_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T15:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/6027886/">
    <title>Sometimes</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/6027886/</link>
    <description>Manchmal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ist das Verlangen übergroß, wieder melancholische Texte zu schreiben.&lt;br /&gt;
...ist das Leben irgendwie zuviel, um es auszuhalten.&lt;br /&gt;
...ist die Sehnsucht nach Verletzungen wieder da, stark und drängend.&lt;br /&gt;
...ist der Drang, einfach aufzugeben, wieder präsent.&lt;br /&gt;
...ist die Hoffnung, gegen die &quot;Störung&quot; zu gewinnen, schwindend gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich darf nur nicht vergessen, daß all dies nur &quot;manchmal&quot; ist. Nicht immer. Es wird schon irgendwie besser werden.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_ueber-dacht_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T08:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/6019737/">
    <title>Menschen bei Nacht</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/6019737/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Die Nächte sind nicht für die Menge gemacht.&lt;br /&gt;
Von deinem Nachbar trennt dich die Nacht,&lt;br /&gt;
und du sollst ihn nicht suchen trotzdem.&lt;br /&gt;
Und machst du nachts deine Stube licht,&lt;br /&gt;
um Menschen zu schauen ins Angesicht,&lt;br /&gt;
so musst du bedenken: wem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind furchtbar vom Licht entstellt,&lt;br /&gt;
das von ihren Gesichtern träuft,&lt;br /&gt;
und haben sie nachts sich zusammengesellt,&lt;br /&gt;
so schaust du eine wankende Welt&lt;br /&gt;
durcheinandergehäuft.&lt;br /&gt;
Auf ihren Stirnen hat gelber Schein&lt;br /&gt;
alle Gedanken verdrängt,&lt;br /&gt;
in ihren Blicken flackert der Wein,&lt;br /&gt;
an ihren Händen hängt&lt;br /&gt;
die schwere Gebärde, mit der sie sich&lt;br /&gt;
bei ihren Gesprächen verstehn;&lt;br /&gt;
und dabei sagen sie: Ich und Ich&lt;br /&gt;
und meinen: Irgendwen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Rainer Maria Rilke, 25.11.1899, Berlin&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der übermächtige Impuls, sich zurückziehen. Stille. Einfach nur - Stille.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_fund-sachen_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-30T21:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5994862/">
    <title>55°41&apos; N 10°43&apos; E - Storebælt mit Kurs auf die große Beltbrücke</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5994862/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Mosyone/images/Sonne.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;Sonne&quot; width=&quot;100&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Mosyone/images/Sonne.jpg&apos;,576,432);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Mosyone/images/Sonne_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam, ganz sacht, lässt der Wind nach, welcher die &quot;Albatros&quot; nun über eine Stunde mit rasanter Fahrt vor sich her jagte. Erschöpft lassen sich die Deckshands auf eine Backskiste sinken, müde liegen Hände im Schoß. Nun sind die Segel wieder ganz gesetzt, der Klüverbaum knirscht zufrieden unter dem Zug des straff gefüllten Tuchs. Kleine Wellen, kaum spürbar, kichern flüsternd am Bug.&lt;br /&gt;
Ich streife die nasse Wollmütze vom Kopf und schüttele, wie ein Hund, die feuchten Haare, so daß Tropfen wild um mich spritzen. Mit leisem Quietschen springt die Rudergängerin davon, obwohl ihr Ölzeug sie gegen das Wasser schützen würde. Mein Lachen ist schon ein wenig erlöst, jetzt, da die Wolkenfront langsam davon zieht, wir nicht mehr auf der Hut vor plötzlichen, starken Böen sein müssen. Ein Nicken des Captains, gut gemacht, stell&apos; die Maschine jetzt aus.&lt;br /&gt;
Kurz danach senkt sich die Stille über das Schiff. Nun ist das Plätschern der Wellen, das Ächzen des alten Holzes im Seegang plötzlich deutlich zu hören, das Quietschen des Leders der Klauen an den Masten, das Brausen des Windes in den Segeln. Ruhig, mit gleichmäßigen Bewegungen, bahnt sich die Albatros ihren Weg.&lt;br /&gt;
Als ich aus dem Maschinenraumschott wieder an Deck komme und mir nun das Ölzeug von den Beinen ziehe, trifft schon wieder, so kurz nach dem Regen, ein Sonnenstrahl mein Gesicht. Und mit einem Mal ist dieser Moment die ganze Welt.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_mar-itimes_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-15T20:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5982381/">
    <title>54° 21&apos; 38.41&quot; N  10° 36&apos; 3.47&quot; E  Leuchtturm Neuland, Behrensdorf</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5982381/</link>
    <description>Ein Stahl- und Stacheldrahtzaun durchschneidet den Strand, davor, auf der Düne, steht eine einsame Bank. Aus Nordwest dringen die Geräusche von Schüssen und Sprengungen herüber, gelbe Tonnen warnen im Wasser vor dem Truppenübungsgelände. Der Strand ist nicht touristenfein glattgefegt, Steine, Algen, natürliche Überreste des Lebens am Meer säumen den Weg. Tiefe Spuren hinterlassen meine Füße im Sand.&lt;br /&gt;
Über allem, vielleicht fünfzig Meter vom Wasser entfernt, tront der Neuländer Leuchtturm, ein sich drehendes Licht gen Norden, Richt- und Hoffnungsfeuer für Schiffe und Seemänner. Vor dem hellwolkigen Himmel wirkt er beinahe schwarz, nur der helle Fleck in seiner Krone ist deutlich zu erkennen. Versonnen bleibt mein Blick daran hängen. Egal, ob auf dem Wasser oder an Land - wenn Du ein Leuchtfeuer siehst, kennst Du den Weg. Ein tröstliches Zeichen in all der Einsamkeit auf den Wellen.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_mar-itimes_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-08T17:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5976647/">
    <title>54° 20&apos; 40.71&quot; N  10° 9&apos; 20.89&quot; E  Faehranleger Bellevue, Kiel</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5976647/</link>
    <description>Dunkelheit. Schimmernde Lichter als Spiegelungen auf dem Wasser, verwischte Schatten einmal quer über die Bucht. Leichter Wind aus Südost, ein Streicheln auf der Haut. Hinter Wolken beginnt mit grauem Licht der Mond aufzugehen, die Fähre nach Schweden zieht als grellleuchtender Koloss vorbei. Nordnordöstlich rote und grüne Funkelfeuer, der Leuchtturm grüßt von fern.&lt;br /&gt;
Nähe und Weite liegen eng beieinander, die Förde öffnet sich in die Welt, in welche der Dampfer entschwindet, hinaus aufs offene Meer. Einer Möwe gleich möchte man hinterherfliegen, und doch kann man für diesen Moment zufrieden sein, hier jetzt zu stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tränen der Sehnsucht und des Fernwehs in den Augen.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_mar-itimes_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-05T18:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5974241/">
    <title>Yoho, yoho, a pirate&apos;s life for me!</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5974241/</link>
    <description>&lt;i&gt;Wherever we want to go, we go. That&apos;s what a ship is, you know. It&apos;s not just a keel and a hull and a deck and sails, that&apos;s what a ship needs. But what a ship is - what the Black Pearl really is - is freedom.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&quot;Pirates of the Caribbean&quot;, Captain Jack Sparrow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieben Tage auf See. Wir haben nicht so viele Seemeilen gemacht wie im Mai, die Crew von den Kids war auch nicht so fit wie wir damals. Aber Spaß hat es gemacht, und es war für mich ungeheuer lehrreich. Stammbesatzung, im zweiten Törn überhaupt - was für ein rascher Aufstieg! Und es gab soviel zu lernen für mich.&lt;br /&gt;
Mein Lehrmeister und Schiffsvaddern zeigte enorm viel Geduld, erklärte, ließ mich kräftig mit anpacken. Samstag Abend stand ich das erste Mal auf der Brücke und fuhr die Maschine, da noch mit ihm hinter mir. Schon Sonntag stand ich dort allein, Montag warf ich &quot;Gisela&quot;, unsere Hauptmaschine, das erste Mal selbst an. Wir reparierten das eine Pumpklosett, bis zu den Ellenbogen verdreckt, führten Öl- und Ölfilterwechsel durch. Die Tagesroutine war binnen kürzester Zeit kein Problem mehr, und gemeinsam lösten wir so manches kleinere und größere Problem. Donnerstag nannte mich mein Vadder zum ersten Mal nicht mehr &quot;Anwärter&quot;, sondern seinen &quot;2. Maschinisten&quot;..&lt;br /&gt;
Zu Hause ist es so unsagbar still. Der Wind fehlt, die Segel, der weite Blick, aber noch viel mehr die Menschen. Meine &quot;Eltern&quot;, die Crew, der Stamm - ein Haufen unterschiedlicher Typen und Charaktere, die zusammen auf engstem Raum leben, arbeiten, Freude haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Arbeitstshirt liegt neben mir, und immer wieder nehme ich es in die Hand, schnuppere daran und denke an &quot;meinen&quot; Maschinenraum. Eine weitere wundervolle Woche ist vergangen. Darin fiel mein Burzeltag kaum auf - klar, wir haben gemeinsam &apos;reingefeiert, ich habe eine Flasche Sherry kreisen lassen, und auch die Kids sind so lange aufgeblieben. Ich habe Geschenke bekommen, eine Kette von der ganzen Crew mit einem Kleeblatt daran, ein Kalender von S., Kuchen von der Kombüse (S. und E.), ein stilechtes Maschinistenhalstuch mit Seemannsknoten von H., eine Flasche &quot;bitterer Ernst&quot; von meinen Eltern und ein wundervolles Büchlein mit zwei Zimmermannsbleistiften von S. Aber an dem Tag war ich mir des Datums noch weniger bewusst als jemals zuvor, und es war gut so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Yoho, yoho, a pirate&apos;s life for me!&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_mar-itimes_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-04T10:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5973669/">
    <title>Nur kurz:</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5973669/</link>
    <description>Ich _hasse_ Abschiede. Und ich vermisse euch.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_mensch-liches_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-03T18:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5936686/">
    <title>Jahrestage...</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5936686/</link>
    <description>..vor drei Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es riecht nach Herbst. Jedes Jahr im September, am 13. Graue Dämmerung, nicht mehr sommerlich spät. Erste Kühle in der Luft. Gelbe Blätter vor einem blauen Himmel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strike&gt;Die Fahrt durch die Felder... In seinem Auto. Die unglaubliche Angst. Und es wurde unwiederruflich Herbst, damals.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dunkle Jahreszeit rückt näher. &lt;strike&gt;Mit allen ihren Erinnerungen, mit all der Dunkelheit.. Halte Dich fest, Kleines, es ist lange her.&lt;/strike&gt;</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_er-lebtes_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-13T19:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5932790/">
    <title>...</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5932790/</link>
    <description>Verwirrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und Nietzsche weinte&lt;/i&gt; - dieses Buch habe ich in der Therapie hier gelesen, es hat mich sehr beeindruckt und beschäftigt. Psychoanalyse, das war ein Gebiet, was mir vollkommen fremd war, ich wusste nicht mehr darüber, als so das allgemeine (Nicht)Wissen - Penisneid, Übertragung, &quot;Wie fühlen Sie sich dabei?&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich saß gestern meiner Therapeutin gegenüber, und sie weinte, während ich weiter lächelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema war nicht besonders, es ging nicht um Vergangenheit, Gefühle, ich hatte lediglich noch einmal meine Gründe gegen eine ambulante Therapie dargelegt - und ihr rann eine Träne über die Wange. Sie fühle eine starke Traurigkeit, erklärte sie, das habe sie in den Gesprächen mit mir schon häufiger gespürt. Vermutlich habe ich es dort nicht gesehen, da es bei diesen Themen für mich schwer war, sie anzublicken, doch gestern berührte mich selbst nichts, und so sah ich ihr Weinen.&lt;br /&gt;
Warum? Sie wisse es nicht genau, vermute aber, daß in den Mechanismen von Übertragung es meine unterdrückten Gefühle seien, die sie spüre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin teilte sie mir mit, daß sie ein weiteres Therapieintervall für sinnvoll halte, weil ich in einem Maße zu Arbeit an mir selbst befähigt sei, daß es schade wäre, wenn ich das Potential zur Veränderung und Verbesserung nicht weiter nutzen würde. Es wäre noch viel &quot;zu holen&quot;. Sie wolle mit mir im nächsten Intervall, sofern ich stabil genug sei, an meine &quot;blinden Flecken&quot; gehen, die ich bislang in jeder Therapie aussparte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin verwirrt, berührt und durcheinander. Traurigkeit? Doch weiter Therapie (wo ich so sicher war, diesen Ort hier nie wieder zu einem eigenen Aufenthalt betreten zu wollen)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahllosen positiven Rückmeldungen der letzten Tage tun gut - ich sei in einem Maße motiviert und fleißig, das kein anderer Patient hier im Moment so zeigen würde. Ich sei so nah an mir selbst, wie ich noch nie gewesen sei. Ich würde spürbar Emotionen zulassen und vorwärts kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch ärgert es mich fast, daß soviele sinnvolle Argumente für dieses weitere Intervall sprechen, sodaß ich wohl nicht in der Lage sein werde, mir jetzt ein Ende sinnvoll zu begründen und es nicht als das wahrzunehmen, was es wäre - Vermeidung, Flucht.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_thera-pie_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-11T08:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5912655/">
    <title>Nachtrag</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5912655/</link>
    <description>Endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird kaum jemand verstehen, es wird kaum jemand nachvollziehen können. Eigentlich klingt es nicht neu, nicht viel anders, nicht &lt;i&gt;besser&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch für mich ist es ein großer Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diagnose &quot;emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ&quot; wird nicht mehr auf meinem Entlassungsbrief stehen. Sie trifft nicht &lt;strike&gt;(mehr?)&lt;/strike&gt; zu. Kein &quot;Diagnose: F60.31&quot; mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Okay, &quot;F61&quot; ist nicht viel besser, aber es ist &lt;i&gt;kein Borderline&lt;/i&gt;!!!)</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_ver-rueckt_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-31T11:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5912173/">
    <title>Kurzanalyse</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5912173/</link>
    <description>Die viele freie Zeit hier ist wirklich eine Aufgabe für sich. Es ist ja nicht so, daß ich nicht genug zu tun hätte - meine Hausarbeit muss noch komplett geschrieben werden, und der Abgabetermin ist in zwei Wochen. Genug Menschen, die mich besuchen würden, die nur darauf warten, daß ich ihnen sage, wann ich Zeit habe. Ein großer Stapel Bücher auf meinem Regal, von Fachliteratur über anspruchsvolle Romane bis hin zu englischer und italienischer Unterhaltungsbelletristik. Ich könnte die Zeit sinnvoll nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist mein eigener Kopf, der mich daran hindert, fürchte ich. Durch Internet, PC und Uni habe ich regelrecht verlernt, stunden-, tagelang zu lesen. Die Langeweile frisst mich auf, und dennoch bin ich nicht wirklich motiviert, es zu ändern.&lt;br /&gt;
Ein Gutteil daran ist wohl auch Frust über den Laden hier, über die Therapie. In den zwei Tagen in Kiel habe ich mehr gelesen als hier, obwohl ich weniger Zeit hatte, dort bin ich entspannter, kann mich viel besser konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufenthalt hier verkommt generell zunehmend zur Farce. Seit der Seebär im Urlaub ist, gibt es faktisch zwischen Pflege und mir keine ernsthafte Kommunikation mehr, der Austausch beschränkt sich auf Albernheiten, Frotzeleien und Organisatorisches. Therapeutisch-produktive Gespräche? Fehlanzeige. Seit gut zwei Wochen weiß hier niemand mehr, wie es mir geht.&lt;br /&gt;
Es ist nicht so, daß das ein neuer Zustand in diesem Intervall wäre. Nein, als eher stille Einzelkämpferin bin ich hier eigentlich schon immer größtenteils durch den Aufmerksamkeitsrost gefallen. Jedoch war in allen Intervallen zuvor die Selbstverletzung noch Thema, sodaß durch die Zahl der Verhaltensanalysen pro Woche das Team feststellen konnte, ob es mir gut oder schlecht geht. Drei VAs hintereinander? &quot;T., komm&apos; &apos;mal bitte her, wir müssen uns mal unterhalten.&quot;&lt;br /&gt;
Jetzt, so ohne extern messbare Symptomatik, ist offenbar die Fassade noch undurchschaubarer geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittwoch, nach einem Streit mit meinem männlichen Erzeuger, sind bei mir in einem Maße die Sicherungen durchgebrannt, wie ich es selbst nicht mehr für möglich gehalten hätte. Es grenzt an ein Wunder, daß ich lebend und unverletzt und nüchtern es irgendwie geschafft habe, diesen Abend zu überstehen - wäre ich statt zu Fuß mit dem Rad in den Wald gefahren, hätte ich wohl mein Leben spontan beendet.&lt;br /&gt;
Mitbekommen hat das hier keiner, und mein Kommunikationsversuch am nächsten Morgen (&quot;DJ, können wir nahher mal reden?&quot;) scheiterte an der Überlastung der Pflege, es kam nicht zum Gespräch. Ist es wichtig, daß die hier davon wissen?&lt;br /&gt;
Nun, ich habe es (wie auch immer) auch allein geschafft. Daraus stellt sich dann natürlich wieder einmal die Frage, was genau das hier bringen soll, wenn ich schlußendlich doch allein solche Situationen meistern muss (und kann).&lt;br /&gt;
Am besten sollte ich wohl nicht weiter darüber nachdenken.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_thera-pie_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-31T07:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://mosyone.twoday.net/stories/5898064/">
    <title>...</title>
    <link>http://mosyone.twoday.net/stories/5898064/</link>
    <description>Es gibt so Tage, an denen man schon aufwacht mit dem Gefühl, ein kleines verwundetes Tier zu sein. Hilfslos, verletzlich und angreifbar..&lt;br /&gt;
Es ist für mich so neu, in diesem Maße an meiner Oberfläche angekratzt zu werden, wenngleich es gut ist, um einmal plump zu bewerten. Ich habe gestern Abend auf meinem Bett sitzen können und weinen, zumindest eine Träne, bis meine Selbstkontrolle merkte, was ich da tat, und der innere Zensor für überflüssigen Gefühlsblödsinn eingreifen konnte. Ich - _fühle_. Und stelle fest, daß ich zwar theoretisch eine Menge über den richtigen und sinnvollen Umgang mit Emotionen weiß, aber praktisch etwas ratlos vor meinem eigenen Erleben stehe und verwundert überhaupt erstmal _spüre_.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedanken, die von den Einzelgesprächen angestoßen werden, machen mich auch, für meine Verhältnisse, in hohem Maße anfällig und schutzlos. Meine Schutzmauer ist sehr dünn in diesen Tagen, angegriffen von all den Erinnerungen, die ich selbst langsam Fetzen für Fetzen zu sichten und emotional zu interpretieren beginne. Ich drehe Runde um Runde durch den nahen Wald und den Park, fahre stundenlang Fahrrad, um mich meiner Freiheit und Selbstkontrolle zu vergewissern. Musizieren, obwohl ich das auf Station normalerweise vermeide, man ist ja nie schallgeschützt allein, um mit den ungewohnten Gefühlsregungen umzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Impuls, die Therapie dennoch abzubrechen, ist jedoch hoch. Meine alten Dämonen, das svV, hat hohe Verlockung (doch es geht nicht, es würde nicht heilen vor dem nächsten Törn...), und außerdem ist das allein sein in einer fremden Stadt nicht grade förderlich. Über meinen Schatten zu springen und von allein um ein Gespräch mit Pflege / Therapeut zu bitten, schaffe ich nicht, noch immer nicht, und so ist es Normalzustand, daß ich eigentlich nur einmal die Woche wirklich rede, im terminierten geplanten Einzelgespräch. Ansonsten findet kein Austausch statt, und das ist ein Fakt, der mich frustriert und die Überlegungen bzgl des Abbruchs nährt. Was soll ich hier, wenn ich doch nicht reden kann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles Torheit hier. Irrsinn.</description>
    <dc:creator>mondstreif</dc:creator>
    <dc:subject>_thera-pie_</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 mondstreif</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-24T18:58:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://mosyone.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://mosyone.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
