Lichterketten
Es ist faszinierend, wie viele Menschen an einem Freitag Vormittag schon in der Stadt spazieren gehen, schwer mit Tüten beladen, und noch interessanter, wie viele bereits morgens sich einen ersten Glühwein genehmigen. Weihnachtsmärkte haben bei Tageslicht eine seltsame Athmosphäre - Lichterketten, die trotz voller Himmelsbeleuchtung Strom fressen, Auslagen, die mit voller Kraft von Neonlampen und Strahlern illuminiert werden, obwohl man sie auch ohne ebenso gut erkennen könnte. Strom sparen ist irgendwie hier ein Fremdwort, und doch erklang die Aussage aus dem Munde der Freundin an meiner Seite logisch, ohne Lichter sähe jeder Weihnachtsmarkt geschlossen aus. Wir haben seltsame Assoziationen zur Vorweihnachtszeit..
Am Crêpe-Stand erkannte man mich wieder, obwohl ich seit zwei Jahren nicht mehr die eifrige Stammkundin bin, die ich mal war. Vergangenes schiebt sich plötzlich in den Vordergrund, und alles ist fragwürdig - und wenn der Himmel schon um fünfzehn Uhr irgendwie dunkler scheint als zuvor, ist Weihnachten nahe.
Heute bewies sich dann auch einmal mehr, warum schwarze Wollmäntel die besten Wetteransagen darstellen - auf dem dunklen Stoff sieht man selbst kleinste Schneeflocken (oder, im schlechteren Falle, Regentropfen), und kann sich freuen. Ich hätte gerne richtigen Schnee...
Wieder eine Woche vergangen, wieder eine Woche daheim. Es ist seltsam, wie schnell man sich wieder in alte Welten einleben kann, so daß die andere plötzlich weit entfernt und unrealistisch scheint. Wie mag es jetzt auf der Oie aussehen? Ich kann es mir nicht vorstellen.. Sie rückt immer weiter von mir fort, und ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich sie aufhalten soll. Eventuell, das hängt vom Arzt ab, kann es eh sein, daß ich dort nur noch einmal kurz hindarf, um meine Sachen zu packen, und ein anderen Gebiet zu beziehen. Im Gespräch ist erstmal Helgoland, eine Alternative, die mich sehr freuen würde... Drei Monate Ostsee, und jetzt einige Nordsee? Helgoland ist wenigstens zivilisierter als unsere stromarme Oie...
Ach ja - eine Sache muss ich hier noch äußern, dann ist mit dem kindischen Bloggequatsche Schluß. Wer mit mir kommunizieren möchte, soll es direkt tun. Und wer sich mit "mir und meiner Krankheit beschäftigen" will, sollte das auch lieber direkt tun. Mit freundlichen Grüßen an die "Liebe".
Am Crêpe-Stand erkannte man mich wieder, obwohl ich seit zwei Jahren nicht mehr die eifrige Stammkundin bin, die ich mal war. Vergangenes schiebt sich plötzlich in den Vordergrund, und alles ist fragwürdig - und wenn der Himmel schon um fünfzehn Uhr irgendwie dunkler scheint als zuvor, ist Weihnachten nahe.
Heute bewies sich dann auch einmal mehr, warum schwarze Wollmäntel die besten Wetteransagen darstellen - auf dem dunklen Stoff sieht man selbst kleinste Schneeflocken (oder, im schlechteren Falle, Regentropfen), und kann sich freuen. Ich hätte gerne richtigen Schnee...
Wieder eine Woche vergangen, wieder eine Woche daheim. Es ist seltsam, wie schnell man sich wieder in alte Welten einleben kann, so daß die andere plötzlich weit entfernt und unrealistisch scheint. Wie mag es jetzt auf der Oie aussehen? Ich kann es mir nicht vorstellen.. Sie rückt immer weiter von mir fort, und ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich sie aufhalten soll. Eventuell, das hängt vom Arzt ab, kann es eh sein, daß ich dort nur noch einmal kurz hindarf, um meine Sachen zu packen, und ein anderen Gebiet zu beziehen. Im Gespräch ist erstmal Helgoland, eine Alternative, die mich sehr freuen würde... Drei Monate Ostsee, und jetzt einige Nordsee? Helgoland ist wenigstens zivilisierter als unsere stromarme Oie...
Ach ja - eine Sache muss ich hier noch äußern, dann ist mit dem kindischen Bloggequatsche Schluß. Wer mit mir kommunizieren möchte, soll es direkt tun. Und wer sich mit "mir und meiner Krankheit beschäftigen" will, sollte das auch lieber direkt tun. Mit freundlichen Grüßen an die "Liebe".
mondstreif - 14. Dez, 18:24


