_kalte Wut_
Es reicht ja nie, wenn an einer Stelle im Leben etwas in Ordnung ist, oder? Wenn es Dir eh schon mieserabel geht, weil viel sich überschneidet, viel zu tun ist, alles irgendwie durcheinander geht und dann noch so viel innere Arbeit dabei ist, dann, ausgerechnet dann, bricht Dir auch das letzte bisschen Boden unter den Füßen weg.
Mein Boden hat sich mit einigen wutentbrannten Sätzen im Messenger grade wieder in eine gallertartige Substanz verwandelt, die alles tut, nur nicht halten. Und jetzt? Panik, Angst, irgendwie auch Wut, daß ich nicht einmal gefragt werde, nicht einmal die Chance erhalte, mich zu rechtfertigen, etwas zu sagen. Eine Welle schlägt über mir zusammen, die ich wohl offenbar hervorgerufen habe, wenngleich ich nicht weiß, welches Erdbeben ich mir zuschulden kommen ließ. Doch jetzt ertränkt diese Welle nicht nur mich, sondern alles, was mir blieb.
Ich habe wieder einmal alles falsch gemacht, jemanden verletzt, dessen Unversehrtheit mir doch das Wichtigste ist. Deren Wunden ich zu heilen wünschte. Doch augenscheinlich sind einige Verletzungen zu tief, als daß mein kleines bisschen, was ich zu geben vermag, eine Heilung anregen könnte, und so werde ich der hilflosen Wut, die aus den Schmerzen resultiert, mit zermahlen.
Ich habe verloren. Was die logische Konsequenz daraus ist, weiß ich jedoch auch - ob auch sie sich dessen bewusst ist? Es ist Erpressung, sie daran zu erinnern, deswegen akzeptiere ich die Weigerung, mit mir zu sprechen. Warum sollte ich auch jemanden brauchen dürfen? Warum sollte ich jetzt Redebedarf haben?
Die Konsequenzen sind klar. Leb wohl, Liebes, ich akzeptiere.
Mein Boden hat sich mit einigen wutentbrannten Sätzen im Messenger grade wieder in eine gallertartige Substanz verwandelt, die alles tut, nur nicht halten. Und jetzt? Panik, Angst, irgendwie auch Wut, daß ich nicht einmal gefragt werde, nicht einmal die Chance erhalte, mich zu rechtfertigen, etwas zu sagen. Eine Welle schlägt über mir zusammen, die ich wohl offenbar hervorgerufen habe, wenngleich ich nicht weiß, welches Erdbeben ich mir zuschulden kommen ließ. Doch jetzt ertränkt diese Welle nicht nur mich, sondern alles, was mir blieb.
Ich habe wieder einmal alles falsch gemacht, jemanden verletzt, dessen Unversehrtheit mir doch das Wichtigste ist. Deren Wunden ich zu heilen wünschte. Doch augenscheinlich sind einige Verletzungen zu tief, als daß mein kleines bisschen, was ich zu geben vermag, eine Heilung anregen könnte, und so werde ich der hilflosen Wut, die aus den Schmerzen resultiert, mit zermahlen.
Ich habe verloren. Was die logische Konsequenz daraus ist, weiß ich jedoch auch - ob auch sie sich dessen bewusst ist? Es ist Erpressung, sie daran zu erinnern, deswegen akzeptiere ich die Weigerung, mit mir zu sprechen. Warum sollte ich auch jemanden brauchen dürfen? Warum sollte ich jetzt Redebedarf haben?
Die Konsequenzen sind klar. Leb wohl, Liebes, ich akzeptiere.
mondstreif - 4. Mai, 17:46


