Es..
Die Sehnsucht ist wieder da. Die Gedanken, die tanzen - zu anderen Themen, zur Uni, und doch immer wieder dorthin zurückkehren. Die Überlegung, daß es doch 'mal wieder' schön wäre.
Gedankenloses Streicheln über meine Unterarme. Schon wieder ist mein Kopf auf alten Wegen, grübelt spielerisch über den Ort nach. Mühsam zwinge ich ihn davon weg, und doch - mit Widerhaken setzte sie sich fest - die Überlegung 'es ist an der Zeit'.
Imaginär gehe ich meinen Terminkalender durch - nein, morgen ist Sport, wenn es dort aufbricht, ich wollte eine weiße Jacken tragen. Doch auch dies ließe sich verhindern, flüstert die Versuchung ganz hinten, tief. Sie lockt, spottet, reizt mich. 'Du kannst es doch gar nicht mehr, gibs zu, du bist weich mit dir geworden, du vergibst dir viel zu viel.'
Ich werde langsam unruhig. Ja, es stimmt, ich laße mir so viel durchgehen, bin nachlässig, kehre auf alte Wege zurück. Habe mich nicht mehr so unter Kontrolle, wie ich es - grausam - einmal hatte.
'Wenn du es verlierst, dann wirst du es irgendwann furchtbar bereuen... nur einmal... einmal, und du hast wieder Sicherheit'...
Meine Nervosität steigt. Nein, zwinge ich mich, geh ins Bett, doch weiß meine Vernunft, daß ich so nicht schlafen kann. Nein, sage ich mir, und doch legen meine Hände alles bereit.
Ich stehe auf, gehe weg, versuche es zumindest. Eine Runde durch die Wohnung, in der Küche ein Glas Wasser, nervöses Lachen. 'Du bist irre, du bist irre, was tust du hier?' - 'Nur einmal, es ist Zeit...'
Ich beginne mit meinen Ringen zu spielen, an meinen Fingernägeln zu kauen. Die Versuchung lockt, schreit in meinen Ohren. 'Zu lange, zu lange, warum wartest du?'
Und noch immer lügt mein Kopf, daß ich nie süchtig war.
Gedankenloses Streicheln über meine Unterarme. Schon wieder ist mein Kopf auf alten Wegen, grübelt spielerisch über den Ort nach. Mühsam zwinge ich ihn davon weg, und doch - mit Widerhaken setzte sie sich fest - die Überlegung 'es ist an der Zeit'.
Imaginär gehe ich meinen Terminkalender durch - nein, morgen ist Sport, wenn es dort aufbricht, ich wollte eine weiße Jacken tragen. Doch auch dies ließe sich verhindern, flüstert die Versuchung ganz hinten, tief. Sie lockt, spottet, reizt mich. 'Du kannst es doch gar nicht mehr, gibs zu, du bist weich mit dir geworden, du vergibst dir viel zu viel.'
Ich werde langsam unruhig. Ja, es stimmt, ich laße mir so viel durchgehen, bin nachlässig, kehre auf alte Wege zurück. Habe mich nicht mehr so unter Kontrolle, wie ich es - grausam - einmal hatte.
'Wenn du es verlierst, dann wirst du es irgendwann furchtbar bereuen... nur einmal... einmal, und du hast wieder Sicherheit'...
Meine Nervosität steigt. Nein, zwinge ich mich, geh ins Bett, doch weiß meine Vernunft, daß ich so nicht schlafen kann. Nein, sage ich mir, und doch legen meine Hände alles bereit.
Ich stehe auf, gehe weg, versuche es zumindest. Eine Runde durch die Wohnung, in der Küche ein Glas Wasser, nervöses Lachen. 'Du bist irre, du bist irre, was tust du hier?' - 'Nur einmal, es ist Zeit...'
Ich beginne mit meinen Ringen zu spielen, an meinen Fingernägeln zu kauen. Die Versuchung lockt, schreit in meinen Ohren. 'Zu lange, zu lange, warum wartest du?'
Und noch immer lügt mein Kopf, daß ich nie süchtig war.
mondstreif - 1. Dez, 23:47


