Aufarbeiten.
Wut.
Wie konnten sie das tun? War das alles wirklich gerechtfertigt? Warum haben sie nicht einmal versucht, vernünftig mit mir zu reden?
Sie haben mich eingesperrt, sie haben mich bestraft, sie haben mich unter Drogen gesetzt, sie haben mich ruhig gestellt. Sie haben mir Freiheit, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung genommen. Sie haben mir Vernunft und Realität abgesprochen.
Sie haben versucht, mir ihren Willen, ihre Sicht der Dinge aufzudrängen. Wie ich mich, meine Symptome, meine Realität sah, war immer nur falsch.
Sie haben mir so viel genommen, noch neben der Freiheit für immerhin 7 Monate - Selbstvertrauen, mein Gefühlsleben, meine Sicherheit, und sie lehrten mich Angst, unendliche Angst, und Gehorsam wider die eigenen Überzeugungen. Sie brachten mir bei, was Ausgeliefertsein bedeutet.
Traurigkeit, Trauer.
Ein Teil von mir zerbrach damals. Ich bin eine andere, ich habe mich verändert. Diese selbstvergessene Seite - nicht bei jeder Handlung, jedem Wort über mögliche Konsequenzen nachgrübeln. Nicht jedes fremde Wort auf die Goldwaage legen.
Nähe ertragen können, ohne sofort den Kontrollverlust zu fürchten, Schwäche eingestehen, ohne Furcht haben zu müssen, dafür bestraft und entmündigt zu werden. Meiner eigenen Intuition vertrauen.
Vieles von dem Kind T. ist damals dort geblieben, hat diese Monate nicht überlebt.
Und ich fühle Trauer um den Menschen, der ich einmal war. Ich bedauere das Leid, was das Kind dort aushalten musste, ich trauere um jede Wunde, die sich dieser Mensch zufügen musste.
Kein Selbstmitleid, nein - nur stilles Bedauern, daß das alles offenbar nötig war..
Wie konnten sie das tun? War das alles wirklich gerechtfertigt? Warum haben sie nicht einmal versucht, vernünftig mit mir zu reden?
Sie haben mich eingesperrt, sie haben mich bestraft, sie haben mich unter Drogen gesetzt, sie haben mich ruhig gestellt. Sie haben mir Freiheit, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung genommen. Sie haben mir Vernunft und Realität abgesprochen.
Sie haben versucht, mir ihren Willen, ihre Sicht der Dinge aufzudrängen. Wie ich mich, meine Symptome, meine Realität sah, war immer nur falsch.
Sie haben mir so viel genommen, noch neben der Freiheit für immerhin 7 Monate - Selbstvertrauen, mein Gefühlsleben, meine Sicherheit, und sie lehrten mich Angst, unendliche Angst, und Gehorsam wider die eigenen Überzeugungen. Sie brachten mir bei, was Ausgeliefertsein bedeutet.
Traurigkeit, Trauer.
Ein Teil von mir zerbrach damals. Ich bin eine andere, ich habe mich verändert. Diese selbstvergessene Seite - nicht bei jeder Handlung, jedem Wort über mögliche Konsequenzen nachgrübeln. Nicht jedes fremde Wort auf die Goldwaage legen.
Nähe ertragen können, ohne sofort den Kontrollverlust zu fürchten, Schwäche eingestehen, ohne Furcht haben zu müssen, dafür bestraft und entmündigt zu werden. Meiner eigenen Intuition vertrauen.
Vieles von dem Kind T. ist damals dort geblieben, hat diese Monate nicht überlebt.
Und ich fühle Trauer um den Menschen, der ich einmal war. Ich bedauere das Leid, was das Kind dort aushalten musste, ich trauere um jede Wunde, die sich dieser Mensch zufügen musste.
Kein Selbstmitleid, nein - nur stilles Bedauern, daß das alles offenbar nötig war..
mondstreif - 14. Aug, 20:21


