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Es gibt so Tage, an denen man schon aufwacht mit dem Gefühl, ein kleines verwundetes Tier zu sein. Hilfslos, verletzlich und angreifbar..
Es ist für mich so neu, in diesem Maße an meiner Oberfläche angekratzt zu werden, wenngleich es gut ist, um einmal plump zu bewerten. Ich habe gestern Abend auf meinem Bett sitzen können und weinen, zumindest eine Träne, bis meine Selbstkontrolle merkte, was ich da tat, und der innere Zensor für überflüssigen Gefühlsblödsinn eingreifen konnte. Ich - _fühle_. Und stelle fest, daß ich zwar theoretisch eine Menge über den richtigen und sinnvollen Umgang mit Emotionen weiß, aber praktisch etwas ratlos vor meinem eigenen Erleben stehe und verwundert überhaupt erstmal _spüre_.
Die Gedanken, die von den Einzelgesprächen angestoßen werden, machen mich auch, für meine Verhältnisse, in hohem Maße anfällig und schutzlos. Meine Schutzmauer ist sehr dünn in diesen Tagen, angegriffen von all den Erinnerungen, die ich selbst langsam Fetzen für Fetzen zu sichten und emotional zu interpretieren beginne. Ich drehe Runde um Runde durch den nahen Wald und den Park, fahre stundenlang Fahrrad, um mich meiner Freiheit und Selbstkontrolle zu vergewissern. Musizieren, obwohl ich das auf Station normalerweise vermeide, man ist ja nie schallgeschützt allein, um mit den ungewohnten Gefühlsregungen umzugehen.
Der Impuls, die Therapie dennoch abzubrechen, ist jedoch hoch. Meine alten Dämonen, das svV, hat hohe Verlockung (doch es geht nicht, es würde nicht heilen vor dem nächsten Törn...), und außerdem ist das allein sein in einer fremden Stadt nicht grade förderlich. Über meinen Schatten zu springen und von allein um ein Gespräch mit Pflege / Therapeut zu bitten, schaffe ich nicht, noch immer nicht, und so ist es Normalzustand, daß ich eigentlich nur einmal die Woche wirklich rede, im terminierten geplanten Einzelgespräch. Ansonsten findet kein Austausch statt, und das ist ein Fakt, der mich frustriert und die Überlegungen bzgl des Abbruchs nährt. Was soll ich hier, wenn ich doch nicht reden kann?
Alles Torheit hier. Irrsinn.
Es ist für mich so neu, in diesem Maße an meiner Oberfläche angekratzt zu werden, wenngleich es gut ist, um einmal plump zu bewerten. Ich habe gestern Abend auf meinem Bett sitzen können und weinen, zumindest eine Träne, bis meine Selbstkontrolle merkte, was ich da tat, und der innere Zensor für überflüssigen Gefühlsblödsinn eingreifen konnte. Ich - _fühle_. Und stelle fest, daß ich zwar theoretisch eine Menge über den richtigen und sinnvollen Umgang mit Emotionen weiß, aber praktisch etwas ratlos vor meinem eigenen Erleben stehe und verwundert überhaupt erstmal _spüre_.
Die Gedanken, die von den Einzelgesprächen angestoßen werden, machen mich auch, für meine Verhältnisse, in hohem Maße anfällig und schutzlos. Meine Schutzmauer ist sehr dünn in diesen Tagen, angegriffen von all den Erinnerungen, die ich selbst langsam Fetzen für Fetzen zu sichten und emotional zu interpretieren beginne. Ich drehe Runde um Runde durch den nahen Wald und den Park, fahre stundenlang Fahrrad, um mich meiner Freiheit und Selbstkontrolle zu vergewissern. Musizieren, obwohl ich das auf Station normalerweise vermeide, man ist ja nie schallgeschützt allein, um mit den ungewohnten Gefühlsregungen umzugehen.
Der Impuls, die Therapie dennoch abzubrechen, ist jedoch hoch. Meine alten Dämonen, das svV, hat hohe Verlockung (doch es geht nicht, es würde nicht heilen vor dem nächsten Törn...), und außerdem ist das allein sein in einer fremden Stadt nicht grade förderlich. Über meinen Schatten zu springen und von allein um ein Gespräch mit Pflege / Therapeut zu bitten, schaffe ich nicht, noch immer nicht, und so ist es Normalzustand, daß ich eigentlich nur einmal die Woche wirklich rede, im terminierten geplanten Einzelgespräch. Ansonsten findet kein Austausch statt, und das ist ein Fakt, der mich frustriert und die Überlegungen bzgl des Abbruchs nährt. Was soll ich hier, wenn ich doch nicht reden kann?
Alles Torheit hier. Irrsinn.
mondstreif - 24. Aug, 20:58


