_mensch-liches_

Samstag, 3. Oktober 2009

Nur kurz:

Ich _hasse_ Abschiede. Und ich vermisse euch.

Dienstag, 23. Juni 2009

-.-

Ach verflucht... ich vermisse ihn. Er fehlt mir.

Und ich kann nicht mal wütend sein, weil er das Versprechen, für mich dazusein, bricht. T., hör auf zu fühlen... bitte.. hör auf damit...


Du hast versprochen, mir nie weh zu tun. Verdammt, wie konnte ich nur anfangen, an solche Versprechen zu glauben?!

Samstag, 20. Juni 2009

Sturmfahrt.

Liebes Leben,

wie lieb von Dir, mich hinter einer überstiegenen Hürde gleich wieder in die nächste Baugrube stürzen zu lassen. Kismet meint es aber auch mal wieder zu gut mit mir.

Aber gut. Ich werde weder die verletzte Ex geben noch zulassen, daß er sieht, wie sehr mich das verletzt. Es zeigt sich nur grade mal wieder, wie wenig man auf Versprechungen und Luftschlösser geben sollte. Dem Himmel sei Dank, daß ich wenigstens eine Sache wirklich gut kann - jegliche Gefühle konsequent und funktionierend wegzudrücken. Die Breitseite hat mich zwar schmerzvoll erwischt, aber schon zehn Minuten später war alles wieder weggeschlossen. Hätte ich nur gar nicht erst angefangen, Emotionen zuzulassen!

Liebstes Leben, ich absentiere mich dann mal wieder von Dir. Oder, neudeutsch - Du kannst mich mal kreuzweise.
Ich werde dann mal wieder zum alten kontrolliert-distanzierten Biest, dann trifft mich wenigstens das alles nicht. Lebt wohl, Gefühle, verletzt einen anderen.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Eines Tages..

.. werde ich es vielleicht lernen - die Vergangenheit ruhen zu lassen.
Keine Besuche auf uralten Seiten, kein Lesen alter Blogs. Die Gespenster von vergangenen Jahren nicht wieder neu aufzuwirbeln.
Und doch - manchmal reicht ein Satz, ein Gedicht, ein Liedfetzen, um die Erinnerung wieder zu erwecken -
_und damit ein unbestimmt schmerzendes Gefühl, etwas verloren zu haben, was wertvoll war.
Wenn du dir bewusst bist, daß du Teil eines Ganzen bist, dann wirst du dich gern in ein jedes Erleben schicken.
PAAAlmanach, Vers 3

Und wieder einmal verstehe ich mich selber nicht. Aber wahrscheinlich ist es am sinnvollsten, da jetzt nicht weiter drüber nachzudenken.

komm nur komm
umarm die wölfin

Sonntag, 23. November 2008

irgendwann...

_kann ich auch nicht mehr.

Und doch wundere ich mich jedes Mal, daß doch die Sonne wieder aufgeht.

Wie lange wohl noch?

Sonntag, 31. August 2008

Kinogedanken

But tell me, does she kiss like I used to kiss you?
Does it feel the same when she calls your name?


Es ist ein seltsames Ding mit verflossenen Beziehungen. Auch, wenn ich von dem Kerl oder dem Mädchen eigentlich selber nichts mehr wissen möchte, und mir sicher bin, mit ihm/ihr nie wieder eine Beziehung oder auch nur einen ONS haben zu wollen, bleibt da dennoch in einem Winkel meines Kopfes die Frage, ob die, die nach mir kommt, anders ist, besser ist. Küsst sie ihn, wie ich ihn küsste, umarmt sie ihn wie ich? Liebt er sie so, wie er mich liebte, liebte er mich so, wie er sie liebt?

Ich frage mich, ob auch andere diese Gedanken haben. Ob sie sich auch fragen, ob ihr früherer Partner noch manchmal an sie denkt, ob er sie vermisst? Ich wüsste es gern...
Bestehen Erinnerungen über Beziehungen hinaus? Denkt jemand vielleicht an seine Ex, während er seine neue Partnerin streichelt? Denkt man beim Sex daran, mit welcher Frau man diese Praktik zuerst ausführte?

Vielleicht tun mir manche Filme nicht gut. *lächel* Ich beginne wieder, über irgendwelche Seltsamheiten nachzudenken. Und Menschen an sich sind irgendwie immer faszinierend seltsam.
The winner takes it all.
Irgendwie ist diese ganze Liebessache wirklich auch einem gigantischen Spiel an Würfeltischen vergleichbar. Wie wenig braucht es, um einen geliebten Menschen zu verlieren - manchmal reicht ein Moment, ein Blick, ein Wort, und man selbst steht als Verlierer daneben, muss aushalten, zusehen.
Ich habe mir um etwaige Exfreundinnen auch als "Gewinner" irgendwie dennoch Gedanken gemacht, weil sie mir Leid taten. Doch was soll man tun? The gods may throw a dice, their minds as cold as ice, and someone way down here looses someone dear..

Manchmal sind auch eigentlich bekannte alte Lieder in einem anderen (oder überhaupt einen) Zusammenhang eine neue und andere Betrachtung wert.

Donnerstag, 14. August 2008

ASP

Ich seh Dich dort jetzt,
die Knie unters Kinn gepresst,
so weich und verletzt,
weil Du Dich nicht berühren lässt.
So einfach und leicht
hat man Dir zu oft weh getan.
Ich hab Dich erreicht-
Du bist die Frau und ich der Mann.

So viele Dinge sind Dir jetzt noch unverständlich,
noch bist Du taub und blind,
doch du wirst sehen endlich:
ich komm Dich hol'n.
Ich komm Dich hol'n, denn Du
gehörst mir schon.

Du fühlst Dich so leer,
und dabei weißt Du ganz genau,
es ist nicht so schwer -
ich bin der Mann und Du die Frau.

So viele Dinge sind Dir jetzt noch unverständlich,
noch bist Du taub und blind,
doch Du wirst sehen endlich:
Ich komm Dich hol'n.
Ich komm Dich hol'n, denn Du
gehörst mir schon.

Hab keine Angst vorm schwarzen Mann,
sieh, wie das Dunkel strahlen kann,
tritt aus dem Schatten in mein Licht,
komm laß Dich geh'n, sonst komme ich Dich hol'n.
Ich komm Dich hol'n, denn Du
gehörst mir schon.


Danke, Schatz. Danke...!

Mittwoch, 13. August 2008

Stachelschweine...

Das Problem des Stachelschweins - es sucht die Nähe, aber kann sie niemals ertragen - und wurde es dann gestochen, läuft es weg.

Flucht, einfach nur weg.

Montag, 21. Juli 2008

Daniel S.

Gelernter Koch, er arbeitete bei der Caritas in der Küche. BPS. Manchmal therapiemotiviert. Manchmal auch nicht.

Er hat viel gedacht, viel überdacht, vielleicht auch zuviel? Die Welt, die Menschen, die Liebe - Beziehungen knüpfte er schnell, er konnte so unglaublich lebensfroh sein, mit ihm konnte man lachen. Gleichzeitig war seine ernste Seite ausgeprägt - er verstand die Zweifel und Resignation der anderen, nahm sie jedoch nie einfach so hin. Versuchte, zu motivieren, den Fokus aufs Positive zu richten. Und verlor ihn schlußendlich dann doch aus den Augen..

Daniel,
was ich heute erfahren habe, trifft mich zutiefst. Ich kann mich noch so gut an unsere Spaziergänge damals erinnern, auch an Deine Gedanken - an Deine Sehnsucht nach dem, was Du jetzt tatest. Doch glaubte ich, als ich Dich im April das letzte Mal traf, daß Du diese Überlegungen beiseite gelegt hattest... Ich erinnere mich an Deinen Händedruck, an die Situation, wo Du mich diesen Berg hinauf getragen hast, an Dein Lachen, Deinen Körper, unseren Kuss. Ich hab sie noch, Deine Briefe, worin Du mir damals erzähltest, daß Du Dich in mich verliebt hättest. Es fiel mir so schwer, vernünftig zu bleiben... In der Therapie war es nicht möglich, das sahen wir beide, und später blieb es dann doch bei einer Freundschaft. Tat es Dir dennoch weh, mich Anfang dieses Jahres zu sehen, obwohl ich für Dich unerreichbar war?

Es tut weh, Dich zu verlieren. Dich verloren zu haben - so...


Er war damals auch auf Haus 7, als ich die Therapie dort so - rabiat - beendete. Er war danach da. Er war vernünftig, ging auch zwischendurch immer mal für Kriseninterventionen und Unterbrechungen von schwer depressiven Phasen in die Klinik. Ich war unvernünftig, blieb so lange draußen... Er hat die DBT auf Haus 7 mehr als einmal durchgehalten, kannte das Manual so auswendig wie ich.

Vor ungefähr sieben Wochen beendete er sein Leben selber, erhängte sich auf der Adoleszentenstation A19 in Lutter.

Sonntag, 4. Mai 2008

_kalte Wut_

Es reicht ja nie, wenn an einer Stelle im Leben etwas in Ordnung ist, oder? Wenn es Dir eh schon mieserabel geht, weil viel sich überschneidet, viel zu tun ist, alles irgendwie durcheinander geht und dann noch so viel innere Arbeit dabei ist, dann, ausgerechnet dann, bricht Dir auch das letzte bisschen Boden unter den Füßen weg.

Mein Boden hat sich mit einigen wutentbrannten Sätzen im Messenger grade wieder in eine gallertartige Substanz verwandelt, die alles tut, nur nicht halten. Und jetzt? Panik, Angst, irgendwie auch Wut, daß ich nicht einmal gefragt werde, nicht einmal die Chance erhalte, mich zu rechtfertigen, etwas zu sagen. Eine Welle schlägt über mir zusammen, die ich wohl offenbar hervorgerufen habe, wenngleich ich nicht weiß, welches Erdbeben ich mir zuschulden kommen ließ. Doch jetzt ertränkt diese Welle nicht nur mich, sondern alles, was mir blieb.

Ich habe wieder einmal alles falsch gemacht, jemanden verletzt, dessen Unversehrtheit mir doch das Wichtigste ist. Deren Wunden ich zu heilen wünschte. Doch augenscheinlich sind einige Verletzungen zu tief, als daß mein kleines bisschen, was ich zu geben vermag, eine Heilung anregen könnte, und so werde ich der hilflosen Wut, die aus den Schmerzen resultiert, mit zermahlen.

Ich habe verloren. Was die logische Konsequenz daraus ist, weiß ich jedoch auch - ob auch sie sich dessen bewusst ist? Es ist Erpressung, sie daran zu erinnern, deswegen akzeptiere ich die Weigerung, mit mir zu sprechen. Warum sollte ich auch jemanden brauchen dürfen? Warum sollte ich jetzt Redebedarf haben?

Die Konsequenzen sind klar. Leb wohl, Liebes, ich akzeptiere.

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